Translate

Mittwoch, 24. Oktober 2012

EU-Kommission: Versicherungsmakler sollen Provisionen offenlegen


EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier will Versicherungsmakler zwingen, künftig vor Vertragsschluss ihre Provisionen offenzulegen. Die Vermittler sollen unter anderem angeben, für welches Unternehmen sie arbeiten und wie hoch ihre Vermittlungsgebühr ausfällt. Das berichtet die Financial Times Deutschland unter Berufung auf einen bislang unveröffentlichten Entwurf zur Überarbeitung der EU-Finanzvermittlerrichtlinie IMD.
EU-Binnenmarktkommissar Barnier will Versicherungsmakler zu mehr Transparenz zwingen. Foto: EU-Kommission.
EU-Binnenmarktkommissar Barnier will Versicherungsmakler zu mehr Transparenz zwingen. Foto: EU-Kommission.
Die Bekanntgabe der Provisionen sei notwendig, um die Interessenkonflikte zwischen Verkäufer und Kunde abzuschwächen, heißt es in dem Papier. Verbraucher sollen so vor dem Abschluss von Policen geschützt werden, die ihnen von provisionsgetriebenen Maklern aufgedrängt wurden. Zudem sollen die Regelungen für die Vermittlung von Versicherungen innerhalb der EU stärker vereinheitlicht werden. Der Entwurf muss allerdings noch innerhalb der Kommission abgestimmt werden. Letztlich entscheiden das EU-Parlament und die Mitgliedsstaaten über die Umsetzung des Vorschlags.

Zunächst soll die angepasste Richtlinie nur beim Abschluss von Lebensversicherungen gelten - hier fließen in der Regel die höchsten Provisionen. Bei anderen Produkten - wie etwa der privaten Krankenversicherung - müssen die Vermittler während einer dreijährigen Übergangsfrist die Zahlen nur auf Anfrage offenlegen. Danach sieht der Entwurf eine generelle Transparenzpflicht bei allen Versicherungsprodukten vor.

In der Versicherungsbranche regt sich Widerspruch gegen die Novellierung: So beklagt der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute, die Unternehmen würden gezwungen, die Einnahmen von Vertrieblern offenzulegen. Auch der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft lehnt den Vorstoß ab: Die Offenlegung der Provisionen helfe Kunden nicht bei dem Vergleich der Produkte, da unterschiedliche Vertriebswege auch unterschiedlich vergütet würden, sagte Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung. Aufatmen kann die Branche immerhin in einem Punkt: Ursprünglich hatte die EU-Kommission sogar ein generelles Provisionsverbot ins Auge gefasst - dies ist nun jetzt vom Tisch.

Neue Vertriebsstruktur: Ergo streicht 1.350 Jobs


Ergo: Neue Struktur im Vertrieb kostet 1350 Jobs
Der Versicherer Ergo macht Nägel mit Köpfen: Wie bereits im April angekündigt verschlankt der Konzern seinen Vertrieb und streicht bis Anfang 2014 bis zu 1.350 Arbeitsplätze. Das teilte der Düsseldorfer Versicherer am Freitag mit. In den nächsten Monaten will die Geschäftsleitung mit den Betriebsräten über die Pläne verhandeln. Durch den Umbau will Ergo rund 167 Millionen Euro pro Jahr einsparen.
Der Ergo-Vertrieb soll neu strukturiert werden - insgesamt könnten dadurch 1.350 Jobs wegfallen. Foto: Ergo.
Derzeit unterhält die Munich-Re-Tochter fünf verschiedene Vertriebsgesellschaften. Künftig sollen diese in zwei Organisationen unter dem Dach einer Ergo Vertriebsgesellschaft zusammengeführt werden. Die Zahl der regionalen Vertriebsdirektionen wird einem Bericht der Financial Times Deutschland zufolge um 28 auf zukünftig 120 sinken. Insgesamt soll die Restrukturierung zwischen 250 und 300 Millionen Euro kosten.

Wie Ergo mitteilte, soll der Umbau des Vertriebs möglichst sozialverträglich vonstattengehen - geplant sind beispielsweise  Vorruhestandsregelungen und alternative Stellenangebote innerhalb des Konzerns. Die rund 3.700 Mitarbeiter des Strukturvertriebs Ergo Pro sind von den Reformen nicht betroffen. Ergo Pro war unter dem damaligen Namen HMI im Mai 2011 aufgrund einer skandalträchtigen Incentive-Reise nach Budapest aus dem Jahr 2007 in die Kritik geraten. Drei Gründer der Gesellschaft hatten bereits im Dezember 2011 ihren Hut nehmen müssen - von Konzern-Seite wurde jedoch jeglicher Zusammenhang mit dem Skandaltrip dementiert.

Bereits Mitte April dieses Jahres hatte Ergo Veränderungen innerhalb der Vertriebsstruktur angekündigt. Damals hieß es jedoch lediglich, man wolle durch den Umbau den Vertrieb verbessern - konkrete Zahlen wurden nicht genannt. Die mit dem Betriebsrat ausgehandelten Kündigungsschutzvereinbarungen hatte Ergo-Vorstandsvorsitzender Torsten Oletzky bereits Ende 2011 gekündigt. Neben den Marken Ergo und Ergo Direkt gehören auch der Rechtsschutzversicherer D.A.S. und der private Krankenversicherer DKV zu dem Konzern.

Berliner Versicherung stellt sich auf


Rund eine Million Bestand hat die BVAG Berliner Versicherung AG zum 1. Januar 2011 von der Darag Deutsche Versicherungs- und Rückversicherungs-AGübernommen (VersicherungsJournal 5.10.2010). Binnen Jahresfrist stieg das Beitragsaufkommen auf 5,7 Millionen Euro. Für 2012 sind neun Millionen Euro Prämie und für 2013 rund 14 Millionen Euro geplant. Acht Millionen Prämie wurden bis Oktober laut einer Pressemitteilung bereits vereinnahmt.

Anlauf kostet

Vom bereits vollzogenen Ausbau der dezentralen Struktur von Underwritern werden laut eschäftsbericht 2011, der im Internet einsehbar ist, hohe Impulse erwartet.
Die BVAG verkauft bundesweit ausschließlich über Versicherungsmakler und konzentriert sich eigenen Angaben zufolge auf das Firmengeschäft – mittelständische Industrie, Gewerbe einschließlich Bau, Handel und Handwerk sowie Dienstleistungs-Unternehmen.
Im ersten Geschäftsjahr entstand ein Jahresfehlbetrag von 4,9 Millionen Euro. Auch für 2012 und 2013 rechnet der Vorstand im Hinblick auf die geplanten Beitragseinnahmen und Investitionsaufwände mit nochmals negativen Jahresergebnissen.

Tool für Makler

Der Verlust entstand nicht allein aufgrund der typischen Anlaufkosten für die Geschäftsaufnahme, sondern auch im Zusammenhang mit Restrukturierungs-Maßnahmen zum Abbau von Kosten- und Personalüberhängen, die durch Übernahme von Teilen des Personalbestands der DARAG bedingt waren.
Im Fokus der Geschäftstätigkeit stehen nach Unternehmensdarstellung die effektivere Gestaltung der Verarbeitungsprozesse und Arbeitsabläufe mit der Verbesserung der technischen Infrastruktur sowie weitere Investitionen in IT-Cover Geschäftsbericht BVAG 2011Projekte. Der Abschluss und die Produktivsetzung des Projektes „Basys“, ein auf den Maklermarkt zugeschnittenes Anbahnungs- und Angebotstool, nehme eine zentrale Stellung ein.
Einer Pressemitteilung zufolge will sich die BVAG künftig stärker als „Berliner Versicherung“ präsentieren und will dies auch in einem neuen Marktauftritt mit entsprechendem Logo zeigen.

Hohe Kostenbelastung

Die Schadenquote für Geschäftsjahres- und Vorjahresschäden wird für 2011 mit brutto 84,9 Prozent und netto mit 103,8 Prozent angegeben. Bei einer Brutto-Provisionsquote von 22,6 Prozent ergibt sich eine Kostenquote von brutto 83,5 Prozent beziehungsweise netto 139,9 Prozent.
Von den Verwaltungskosten von 5,6 (2,3) Millionen Euro waren 2,9 (1,3) Millionen Euro Personalaufwand. Hier zeigt sich die Kostenbelastung im Rahmen des Personalabbaus. Zum Bilanzstichtag waren 36 (34) Mitarbeiter beschäftigt, davon zehn in Altersteilzeit.
Die Eigenkapitalquote wird mit 66,6 (89,8) Prozent angegeben. Die Anforderungen an die Solvabilität werden erfüllt, wird mitgeteilt. Bei unterjährigem Kapitalbedarf bestehe bis Jahresende eine Einzahlungsverpflichtung von 3,0 Millionen Euro durch die Muttergesellschaft. Zwischenzeitlich wurde die Augur-Gruppe, zu der die Darag gehört, umgebaut. Die BVAG gehört nun unmittelbar zur Augur Financial Holding Vier GmbH & Co. KG.

Beschluss: Beiträge zur gesetzlichen Rente sollen 2013 sinken

Die Bundesregierung will die Beiträge zur Rentenversicherung senken.

Die Bundesregierung hat gestern eine Senkung der Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung ab dem kommenden Jahr beschlossen. Ab dem 1. Januar 2013 wird der Prozentsatz um voraussichtlich 0,6 Prozent auf dann 19 Prozent des monatlichen Bruttolohns herabgesetzt. Dieser Beschluss muss noch den Bundesrat passieren. Hier hat die Opposition jedoch bereits Widerstand angekündigt.
Die Bundesregierung will die Beiträge zur Rentenversicherung senken.
"Weil die Reserven der Rentenkasse gut gefüllt sind, sorgt der gesetzliche Automatismus dafür, dass der erwerbstätigen Generation ab dem 1. Januar mehr vom hart erarbeiteten Einkommen bleibt", begründete Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) Medienberichten zufolge den Schritt. Kommt die Absenkung wie erwartet, werden Arbeitnehmer und Unternehmen um rund sieben bis acht Euro im Monat entlastet.

Das klingt im ersten Moment nicht nach einem Befreiungsschlag für den Geldbeutel. Doch laut von der Leyen summiere sich der Betrag deutschlandweit betrachtet auf etwa 5,4 Milliarden Euro pro Jahr. Die Kritiker des Vorhabens wollen dagegen die Reserven in der Rentenkasse ansparen. Mit den Rücklagen könnten schlechtere Perioden auf dem deutschen Arbeitsmarkt  und damit einher gehende sinkende Rentenbeitragseinnahmen überbrückt werden.

Die endgültige Höhe der Beitragsreduzierung soll Ende Oktober festgelegt werden. Dann liegen die aktuellen Schätzungen zur gesetzlichen Rentenentwicklung vor. Die beschlossene Senkung des Rentenbeitrags ist nur ein Teil des Rentenpakets, das die Bundesarbeitsministerin schnüren möchte. Neben dem umstrittenen Modell der Zuschussrente soll es Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente geben, die Kombirente eingeführt, das „Riestern“ verbraucherfreundlicher gestaltet und Selbstständige verpflichtend im Alter abgesichert werden. 

Die Kfz-Versicherung – Wie Geld gespart werden kann


Am Jahresende bietet sich wieder die Möglichkeit, die Kfz-Versicherung zu wechseln. Daher sind die Versicherungen wieder auf Kundenfang. Um die richtige Versicherung zu finden und Kosten zu sparen, sollte daher genau hingesehen werden, denn meistens werden zu viele Prämien für unnötige Leistungen gezahlt.
Vergleiche, wie beispielsweise auf autobild.de, zeigen deutlich, dass auch Kritierien ausschlaggebend sind, die zunächst nicht bedacht werden.
Die einzige gesetzlich vorgeschriebene Versicherung ist die Kfz-Haftpflichtversicherung. Diese Versicherung soll Schäden ausgleichen, die vom Fahrer eines Fahrzeugs verursacht werden. Die Versicherungsprämie und somit die Zahlungen an den Versicherer richten sich dabei nach vielen unterschiedlichen Angaben. Beispielsweise werden auch die Anzahl der Häufigkeiten von Unfällen oder weitere Fahrer berücksichtigt. Alter und Schadensfreiheitsklasse spielen hierbei ebenfalls eine wesentliche Rolle. Bei solchen Verträgen kann daher gespart werden, wenn verschiedene Kriterien vorliegen. Steht das Fahrzeug in der Garage, mindert dies die Prämie. Zugleich kann auch gespart werden, wenn eine niedrige Kilometerzahl gefahren wird. Hier sollte daher eine möglichst realistische Einschätzung erfolgen. Zugleich kann Geld eingespart werden, wenn nur eine oder zwei Personen als Fahrzeugführer eingetragen sind. Die Angaben sollten dennoch ehrlich gemacht werden, da Unwahrheiten im Schadensfall durchaus auch zu Problemen führen können.
Kaskoversicherungen sind nicht immer notwendig. Die Vollkaskoversicherung ist sehr teuer und sollte daher nur beansprucht werden, wenn das Fahrzeug noch neu ist. Autos verlieren vor allem in den ersten Jahren schnell an Wert. Spätestens nach dem dritten Jahr sollte daher auf die Kaskoversicherung verzichtet werden. Ab diesem Zeitpunkt kann dann eine Teilkaskoversicherung einspringen. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die Prämien nicht die Belastung durch einen Schaden übersteigen. Sind Ersatzteile für das Fahrzeug günstig – wie beispielsweise die Windschutzscheibe – dann kann auf die Versicherung verzichtet werden. Hier lohnt es sich häufig, das Geld einfach anzusparen und bei Bedarf abzurufen.
Häufig vergessen wird auch, dass ein Versicherungsvergleich zu allgemein sein kann. Häufig werden die Prämien auch nach Wohnort und Region eingestuft. Hier können sich gravierende Unterschiede ergeben. In einem Dorf kann die Prämie für ein Fahrzeug wesentlich geringer sein, als in einer Großstadt. Dies ist damit begründet, dass in einer Großstadt mehr Unfälle passieren, als in einem kleinen Dorf, wodurch die Chance in ländlichen Gegenden minimiert wird, dass der Versicherer leisten muss.
In diesem Zusammenhang ergibt sich noch ein Punkt, der berücksichtigt werden muss. In der Regel haben die Versicherungen noch einen finanziellen Spielraum innerhalb der Prämien. Gerade wenn ein Versicherungsvertreter ein Angebot unterbreitet, wird er nicht die niedrigste Prämie ausrechnen, da von der Höhe der Zahlungen auch seine Provision abhängig ist. Vielmehr wird er den Preis möglichst hoch ansetzen. Liegt dem Kunden ein günstigeres Angebot vor, dann hat der Vertreter durchaus noch einen Ermessensspielraum. Dieser kann im Einzelfall bis zu 30 Prozent betragen. Eine gute Vorbereitung der Anfrage sowie Verhandlungsgeschick können daher bares Geld sparen.

Autoversicherungsrechner Österreich – Autoversicherung Rechner


Wenn man auf der Suche nach einer günstigen Autoversicherung für Österreich ist, so ist es sinnvoll, beim Autoversicherung Vergleich einen Rechner zu benutzen.

Der Autoversicherungsrechner wird von mehreren Anbietern angeboten. Durch die hohen Unterschiede, die sich durch die Prämien bei der KFZ Versicherung ergeben, kann man so einiges Geld ersparen.
Neben der Möglichkeit, einen Online Vergleich wie auf durchblicker.at oder versichern24.at durchzuführen gibt es auch die Option, sich durch die Arbeiterkammer helfen zu lassen.

In jedem Fall ist es wichtig, dass Sie mehrere Angebote/Versicherungsrechner miteinander vergleichen, um ein günstiges Angebot für die Versicherung von Ihrem Auto zu erhalten.
Empfehlenswerte Anbieter in Österreich sind zum Beispiel die Zürich Connect, die Allianz 24 und die VAV Versicherung. Je nach Fahrzeug Modell, Sonderaustattung und anderen Details können jedoch auch andere Anbieter gute Versicherungsleistungen zu günstigen Prämien bieten. Ein Vergleich lohnt sich daher in jedem Fall!
Wichtig: Wenn Sie schon länger über eine Fahrzeug Versicherung verfügen, sollten Sie sich auch bei Ihrem Versicherer nach neueren Tarifen/besseren Tarifen erkundigen oder eventuell die Autoversicherung wechseln, um Geld zu sparen!

Günstige Autoversicherung in Österreich – Worauf achten?


Autofahren wird auf Grund der hohen Spritpreise immer teurer. Aus diesem Grund versuchen die Lenkerberechtigten wenigstens bei der Autoversicherung zu sparen und eine günstige Versicherung für ihr Fahrzeug zu finden. Doch oftmals ist dies gar nicht so einfach, da man im Vorfeld verschiedene Kriterien beachten muss. Wer voreilig eine Autoversicherung abschließt muss damit rechnen, dass er eventuell zu viel bezahlt.
Welche Kriterien sind für eine günstige Autoversicherung ausschlaggebend?
Vorweg kommt es natürlich auf das Kraftfahrzeug an, welches versichert wird. Ein Fahrzeug mit einer starken PS-Leistung ist durch die motorbezogene Versicherungssteuer viel teurer als ein Kraftfahrzeug, welches unter 100 PS hat. Auch stellt sich die Frage, in welcher Versicherungsstufe der Zulassungsbesitzer ist. Durchschnittlich beginnt man bei der 9er Stufe, wobei nach einem Jahr (sofern man unfallfrei ist) diese um einen Punkt sinkt. Spätestens wenn man in der 0er Stufe angelangt ist, bezahlt man auch die niedrigste Prämie. Pro Unfall, welcher selbst verschuldet wird, steigt man jedoch um drei Stufen. Auch ist das Alter für die Versicherung entscheidend, denn viele Versicherungsunternehmen berechnen sogenannte Risikobeiträge für Fahrzeuglenker unter 23 Jahren. Vor allem Führerscheinneulinge mit 18 Jahren haben oft teilweise hohe Risikobeiträge zu leisten, da diese statisch gesehen die meisten Unfälle verursachen.
Was ist für die Versicherung ausschlaggebend
Für die Versicherung ist somit die Art des Fahrzeuges wichtig (PS, Alter sowie Treibstoff) wie auch etwaige Extras, welche das Auto beinhaltet und eventuell extra versichert werden müssen (der Wert der Sonderausstattung wird oftmals vom Versicherungsunternehmen selbst berechnet). Auch ist die Kilometerleistung des Fahrzeuges entscheidend, da jemand, welcher 40.000 Kilometer im Jahr fährt weitaus gefährdeter ist einen Unfall zu erleiden als jemand, welche gerade einmal 10.000 Kilometer fährt.
Zudem muss sich der Autofahrer entscheiden, ob er nur eine reine Haftpflichtversicherung benötigt (der Deckungsumfang der Haftpflichtversicherung kann selbst gewählt werden und beginnt bei 5 Millionen Euro bis 15 Euro Millionen Euro) oder auch eine Kaskoversicherung abschließt. Entscheidend ist auch, ob der Lenkerberechtigte eine Insassenversicherung abschließen möchte bzw. sich für den Selbstbehalt entscheidet. In der Regel sind Versicherungen mit einem Selbstbehalt etwas günstiger als Versicherungen, welche keinen Selbstbehalt beinhalten.
Die Prämien im Vergleich – Einsparungen sind immer möglich
Für ein herkömmliches Fahrzeug mit etwa 120 PS ist es möglich in Österreich um jährlich 960 Euro Haftpflicht versichern zu lassen. Der Deckungsumfang beträgt 7 Millionen Euro und die Versicherungsstufe beträgt 9. Günstiger wird es bei weniger PS, weil bei etwa 90 PS beträgt die jährliche Versicherungssumme nur mehr 780 Euro. Bei 60 PS beträgt die Versicherungssumme nur mehr 560 Euro.
Doch im Vergleich der verschiedenen Angebote für die Autoversicherung (als Beispiel dient der 120 PS Bolide) ist es auch möglich, dass eine jährliche Prämie von 1.500 möglich ist. Immer wieder möchten Versicherungen auch mit der Tatsache punkten, dass bei einem Versicherungswechsel Prämienstufen “geschenkt” werden (anstelle der Versicherungsstufe 9 würde man in die Prämienstufe 6 wechseln) oder die ersten drei Monatsprämien gestundet werden. Diese “Geschenke” bedeuten aber nicht, dass die Versicherung in der Regel günstig ist.
Vorteile und Nachteile einer günstigen Autoversicherung
Wer sich mit einer günstigen Autoversicherung zufrieden gibt muss aber damit rechnen, dass eventuell der Service des Versicherungsunternehmens mangelhaft ist. So dauern eventuelle Bearbeitungszeiten länger oder das Unternehmen versucht immer wieder für aufgekommene Schäden nicht zu haften. Auch wenn dies in der Regel nicht geschehen sollte, gibt es immer wieder Versicherungsunternehmen, welche nicht gerne ihren Teil der Abmachung erfüllen.
Hingegen bei einer sehr teuren Versicherung kann man sich sicher sein, dass die Bearbeitung und Erfüllung der Versicherungsleistung ohne größere Probleme vonstattengeht. Ebenfalls versuchen viele günstige Versicherungsunternehmen den Deckungsumfang niedriger zu halten, was bedeutet, dass im Zuge eines Unfalls eventuelle Schäden den Deckungsumfang übersteigen und der Haftpflichtversicherte für die restlichen Kosten privat herhalten muss. Ebenfalls versuchen viele Versicherungen mit hohen Selbstbehalten die monatlichen Prämien zu senken, wobei diese im Schadensfall ein finanzielles Problem darstellen können. Selbstbehalte von bis zu 500 Euro pro Schadensmeldung sind oftmals keine Seltenheit.

Negativer Schufa-Eintrag nicht mehr so schwerwiegend

Potentielle Kreditnehmer mit einem negativen Schufa-Eintrag hatten früher praktisch kaum eine Chance auf einen herkömmlichen Kredit und mussten sich daher nach Alternativen umsehen. Als Finanzierungen kamen so oftmals Kredite ohne Schufa oder Auslandskredite in Frage, da hierbei auf eine Schufa-Auskunft verzichtet wird. Mittlerweile hat sich das Kreditgeschäft in Deutschland allerdings geändert und ein negativer Schufa-Eintrag wird von vielen Banken nicht mehr als so schwerwiegend betrachtet.

Negativer Schufa-Eintrag ist kein KO-Kriterium mehr

Wie „finanzwirtschafter.de“ berichtet, galt ein negativer Schufa-Eintrag noch vor einigen Jahren bei vielen Banken ein KO-Kriterium. Verbraucher mit einer solchen Schufa-Auskunft erhielten keine Kredite und hatten zudem mitunter Probleme, ein Girokonto zu eröffnen. Heutzutage ist dies nicht mehr der Fall und ein negativer Eintrag in der Schufa bedeutet keineswegs, dass man kein Konto eröffnen kann. Laut „finanzwirtschafter.de“ leben etwa sechs Millionen Menschen in Deutschland mit einem negativen Schufa-Eintrag. Durch das Umdenken der Banken haben die Betroffenen immer weniger mit Problemen bei der Eröffnung eines Girokontos zu kämpfen, und können so ohne Weiteres am wirtschaftlichen Leben teilnehmen. Selbst ein kleinerer Kredit ist trotz negativem Schufa-Eintrag unter Umständen drin. Verbraucher mit einem negativen Schufa-Eintrag sollten also nicht automatisch nach einem in der Regel deutlich teureren Kredit ohne Schufa suchen, sondern stattdessen zunächst ihre Bank auf Finanzierungsmöglichkeiten ansprechen.

Dienstag, 11. September 2012

Privat krankenversichert: Aller Anfang ist leicht

Viele ­Billigtarife für Einsteiger in die Private Krankenversicherung sind oftmals Lockangebote. €uro am Sonntag zeigt, wo das Preis-Leistungs-Verhältnis besser ist.
von Martin Reim, Euro am SonntagDas Angebot sieht verlockend aus: „Private Krankenversicherung: Bestens versichert bereits ab 33 Euro!“ ist auf einem Internetbanner zu lesen. Einen Klick weiter ist der Nutzer auf einem Vergleichsportal mit Sitz im englischen Birmingham gelandet. Selbstständige können sich ausrechnen lassen, wie sie am günstigsten zum privaten Versicherungsschutz kommen.

Doch anders als Auto- oder Haftpflichtpolicen sind private Krankenversicherungen (PKV) eigentlich nichts für den Onlinekauf. Verbraucherschützer und andere Experten halten sie für die beratungsintensivste Versicherung überhaupt. Doch so genau analysieren potenzielle Kunden die Tarife nicht. Manch ein PKV-Unternehmen erzielt bis zu 80 Prozent seines Neugeschäfts mit Einsteigertarifen. „Ich halte das für ein Unding“, sagt Michael Franke. Geschäftsführer des Versicherungsanalysehauses Franke und Bornberg. „Da müsste eigentlich fett ein Risikostempel draufgeklebt werden. Stattdessen werben immer noch viele Vermittler aggressiv um Kunden, unter anderem über das Internet.“
Löcher beim Zahnersatz<br> Die Billigangebote seien fast immer mit erheblichen Leistungseinschränkungen verbunden: Gespart werde beispielsweise an Psychotherapien, Krankentransporten, Heilpraktikerleistungen oder dem Zahnersatz. Der Schutz sei oft schwächer als in der gesetzlichen Krankenversicherung. Hat ein Kunde solch eine Police, erhält er keine oder nur eine anteilige Erstattung von seiner Krankenversicherung und bleibt womöglich auf erheblichen Kosten sitzen.

Allerdings findet nach Frankes Beobachtung in der Branche gerade ein Umdenken statt: „Qualitätsmerkmale sollen mehr in den Vordergrund rücken und Lücken im Leistungskatalog geschlossen werden.“
Überzeugende Einsteigertarife bieten seiner Ansicht nach in wichtigen Versorgungsbereichen eine — wenn auch eingeschränkte — Grundleistung an. „Trotzdem sollte ein Abschluss genau geprüft und der spätere Wechsel in einen höherwertigen Tarif von vornherein fest eingeplant werden.“
Franke und Bornberg hat exklusiv für €uro am Sonntag zehn empfehlenswerte Einsteigertarife herausgefiltert. Voraussetzung für die Aufnahme in die Tabelle ist, dass der Tarif mindestens das Rating „FF–“ bekommt, was für „befriedigend“ steht. Wichtig: In das Rating fließen lediglich die tariflichen Leistungen ein, nicht jedoch die Prämienhöhe.
Die beiden empfehlenswertesten Tarife stammen von der AXA und der Nürnberger. Sie erreichen als einzige die Note „FF“. Preislich am günstigsten ist das Angebot der Hanse Merkur.


Schwabing-Bombe: Ungewissheit nach dem Knall

Versicherungen: Nicht alle Policen decken Schäden durch Blindgänger. Auch einige der Geschädigten der jüngsten Bombensprengung in München werden auf ihren Schäden sitzenbleiben.
von Samantha Meier, Euro am SonntagZwanzig Häuser wurden beschädigt, zwei davon sind nicht mehr bewohnbar. Das ist die Bilanz des vergangenen Dienstagabends, als im Münchner Stadtteil Schwabing eine knapp 70 Jahre alte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt wurde.
Wer für die Schäden aufkommt, ist unklar. Betroffene, die sich an ihre Hausrat-, Gebäude- und Glasversicherung wenden, sollten vorher die Versicherungsbedingungen lesen und auf Kulanz hoffen. Schäden durch Kriegswaffen sind in den meisten Verträgen ausgeschlossen, erklären sowohl der Bund der Versicherten als auch die Allianz, deren Versicherte auf Geld hoffen können.
Insbesondere durch eine Entschärfung von Blindgängern verursachte Schäden sind laut der Versicherungsrating-Agentur Franke und Bornberg in den wenigsten Fällen abgesichert. Die Haftpflichtversicherung des Eigentümers des Grundstücks, auf dem die Bombe gefunden und gesprengt wurde, greift jedenfalls nicht.
Immer wieder müssen Weltkriegsbomben entschärft werden. Experten vermuten, dass noch Zigtausende Blindgänger im Bundesgebiet in der Erde liegen.

Immer weniger Menschen ohne Krankenversicherung

Die Versicherungspflicht scheint zu greifen: Nur noch 0,2 Prozent der Bundesbürger hatten 2011 keine Krankenversicherung.
Insgesamt waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Montag im vergangenen Jahr 137.000 Menschen nicht krankenversichert. Das waren 30 Prozent weniger als bei Einführung der gesetzlichen Neuregelung 2007. Damals hatten 196.000 Menschen in Deutschland keinen Anspruch auf Krankenversorgung.
   Selbstständige und Erwerbslose waren - ebenso wie vor vier Jahren - besonders häufig nicht versichert. Jeweils rund 0,8 Prozent von ihnen hatten 2011 keine Krankenversicherung. "Damit waren diese beiden Personengruppen in etwa viermal so häufig ohne Krankenversicherungsschutz wie die Bevölkerung insgesamt", berichtete Destatis-Mitarbeiter Robert Herter-Eschweiler. Zwei Drittel der Betroffenen seien Männer.

Zurich: Versicherung gegen Teuerung


Zurich Schweiz bringt erstmals  eine Einmaleinlage-Lebensversicherung auf den Markt, die Schutz vor Inflation bietet. Die Police ist bis November erhältlich.
Für Kunden, die sich gegen die Auswirkungen von Inflation schützen wollen und gleichzeitig von den Privilegien einer Lebensversicherung profitieren möchten, hat Zurich Schweiz eine Vorsorgelösung für die Säule 3b (freie Vorsorge) entwickelt.
Die neue, vierte Auflage der Lebensversicherungs-Produktreihe CapitalCertificate hat eine feste Laufzeit von zehn Jahren und ist an ein Zertifikat gekoppelt, das breit diversifiziert in verschiedene Anlageklassen in mehreren Ländern investiert. Der Fokus liegt dabei auf Realwertanlagen: Immobilien, Gold und Rohstoffe gelten als klassischer Inflationsschutz. Aber auch Aktien und inflationsgeschützte Anleihen sollen zum Vermögenserhalt in Zeiten der Inflation beitragen.
Ein monatliches Rebalancing soll sicherstellen, dass das Zertifikat immer auf die jeweilige Lage der Finanzmärkte ausgerichtet ist.
«Die aktuelle Tranche von CapitalCertificate ist die erste Lebensversicherung, die auch in einem inflationären Umfeld das Vermögen schützt», sagt Mark Tschochner, Leiter Produktentwicklung Einzelleben von Zurich Schweiz. «Nominalwertgarantien sind dazu im aktuell historisch tiefen Zinsumfeld weniger geeignet.»
Im Erlebensfall zahlt Zurich den Wert der Anteile aus; im Todesfall zahlt Zurich an die Begünstigten 120 Prozent der Einmaleinlage aus. Der Wert der Anlagen ist auch bei Ausfall des Emittenten vollständig gedeckt. 
Die vierte Tranche von CapitalCertificate kann bis zum 19. November 2012 gezeichnet werden. Rechtsträger von CapitalCertificate sind die Zürich Lebensversicherungs-Gesellschaft AG und die BNP Paribas.

Vaudoise: Nichtleben sorgt für Gewinnsprung


Mit einem Nettogewinn von 62,6 Millionen Franken konnte die Versicherung ihr Vorjahresresultat um 14,7 Prozent steigern. Auch die Anlageerträge nahmen zu.
Während der Nichtlebenbereich zum Florieren der Vaudoise Gruppe beiträgt, wird das Engagement der Versicherung im Lebenbereich zurückgeschraubt. Letztere Sparte nahm im ersten Halbjahr 2012 noch 319,3 Millionen Franken an Prämien ein, im Vorjahr waren es mit 457,2 Millionen Franken noch rund 30 Prozent mehr gewesen.
Dieser Rückgang ist auf eine bewusste Reduktion des Angebots von klassischen Lebensversicherungen zurückzuführen, die laut der Vaudoise auf die historisch tiefen Zinssätze zurückzuführen ist.
Nichtleben beflügelt
Demgegenüber konnte das Nichtlebengeschäft an Prämieneinnahmen zulegen. Die Versicherung verbuchte einen Anstieg der gebuchten Nettoprämien in diesem Bereich um 3,5 Prozent, während die verdienten Prämien mit 356,5 Millionen Franken im Vergleich zum Vorjahr um 5,8 Prozent zulegten.
Auch positiv zum Ergebnis beigetragen hat das Anlageergebnis der Gruppe. Die Nettorendite der Anlagen auf eigene Rechnung belief sich auf Ende des ersten Semesters 2012 auf 2,2 Prozent. Im Vorjahr lag die Rendite noch bei 1,4 Prozent.
Ergebnis auf Vorjahresniveau erwartet
«Wir freuen uns, einen Anstieg des Eigenkapitals der Gruppe auszuweisen und gleichzeitig eine Politik der Weiterverteilung der Überschüsse an unsere Versicherten der Vaudoise Allgemeinen umsetzen zu können. Besonders deutlich war das Wachstum in den Nichtlebenbranchen. Im Bereich der Lebensversicherungen haben wir uns entschieden, unser Angebot an traditionellen Produkten zu reduzieren, um der aktuellen Marktlage Rechnung zu tragen», erläutert Philippe Hebeisen, Generaldirektor der Gruppe, das Semesterergebnis in einer Pressemitteilung.
Das erfreuliche Ergebnis lässt die Versicherung positiv in das zweite Halbjahr blicken. Die Vaudoise geht von einem Ganzjahresergebnis auf dem Niveau des Vorjahres aus.

EANS-Adhoc: UNIQA Versicherungen AG / UNIQA schafft börsefreundliche Konzernstruktur


UNIQA Group schafft neue, straffe Konzernstruktur als Vorbereitung auf den geplanten Börsegang (Re-IPO) - Aufsichtsrat genehmigt Kapitalerhöhung der UNIQA Versicherungen AG für den Erwerb der Anteile von Austria Privatstiftung und Collegialität an der UNIQA Personenversicherung AG
Die UNIQA Group bereitet sich konsequent auf den geplanten Börsegang (Re-IPO) vor. Wie angekündigt setzt die UNIQA Group nun die nächsten Schritte, um die Konzernstruktur zu straffen und damit börsefreundlicher zu gestalten: UNIQA Sachversicherung AG und CALL DIRECT Versicherung AG werden mit UNIQA Personenversicherung AG als aufnehmender Gesellschaft verschmolzen und diese gleichzeitig in UNIQA Österreich Versicherungen AG umbenannt.
Im Vorfeld dieser Umgründung bringen Austria Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit Privatstiftung (Austria Privatstiftung) und Collegialität Versicherung auf Gegenseitigkeit (Collegialität) ihre direkten Beteiligungen an der UNIQA Personenversicherung AG von gemeinsam rund 36,61 Prozent in die börsennotierte Holding UNIQA Versicherungen AG ein. Der zugrundeliegende Sacheinlage- und Einbringungsvertrag wurde bereits am 26. Juni 2012 unterzeichnet (siehe auch ad hoc Meldung vom 26. Juni 2012).
Mit der Übernahme der Anteile von Austria Privatstiftung und Collegialität durch UNIQA Versicherungen AG wird die UNIQA Personenversicherung AG (künftig UNIQA Österreich Versicherungen AG) zu einer 100-Prozent-Tochtergesellschaft der Holding. Das Ergebnis der künftigen UNIQA Österreich Versicherungen AG wird damit im vollen Umfang im Konzernergebnis der UNIQA Group enthalten sein, da keine Minderheitenanteile mehr abgezogen werden.
Als Gegenleistung für die Einbringung ihrer Anteile erhalten Austria Privatstiftung und Collegialität 21.279.295 bzw. 2.364.340 neue Stückaktien der UNIQA Versicherungen AG.
Aufsichtsrat hat Kapitalerhöhung um 23,6 Millionen neue Aktien genehmigt Der Aufsichtsrat der UNIQA Versicherungen AG hat am 11. September 2012 dem Beschluss des Vorstands vom 11. September 2012 zugestimmt und die Ausgabe von 23.643.635 neuen Aktien und damit die Erhöhung des Grundkapitals auf 214.247.900 Euro genehmigt. Diese Kapitalerhöhung erfolgt aus dem verbleibenden von der Hauptversammlung genehmigten Kapital. Rechtlich umgesetzt wird die Maßnahme mit der Firmenbucheintragung voraussichtlich am 15. September 2012. Die neuen Aktien sind für das gesamte Jahr 2012 dividendenberechtigt. Eine Notierung der neuen Aktien im Segment Prime Market der Wiener Börse ist beabsichtigt.
Nach dem Einbringen der Anteile an der UNIQA Personenversicherung ergeben sich folgende Anteilsverhältnisse an der UNIQA Versicherungen AG: RZB-Konzern 43,80 Prozent, Austria Beteiligungs-Verwaltung 35,05 Prozent, Austria Privatstiftung 9,93 Prozent, Collegialität 3,34 Prozent, Streubesitz-Aktionäre 7,51 Prozent, eigene Aktien 0,38 Prozent. Die Kontrollverhältnisse an der UNIQA Versicherungen AG bleiben unverändert. RZB-Konzern, Austria Privatstiftung, Austria Beteiligungs-Verwaltung und Collegialität werden gemeinsam 92,11 Prozent der Stimmrechte halten.
Die UNIQA Österreich Versicherungen AG startet im Oktober Nachdem die UNIQA Versicherungen AG die Anteile der UNIQA Personenversicherung AG erworben hat, werden UNIQA Sachversicherung AG und CALL DIRECT Versicherung AG mit UNIQA Personenversicherung AG zur UNIQA Österreich Versicherungen AG verschmolzen. Rechtlich wirksam wird dies - vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen - voraussichtlich im Oktober 2012 mit der Eintragung im Firmenbuch.
Auch die bisher von UNIQA Versicherungen AG gehaltenen Anteile an der Salzburger Landes-Versicherung AG werden in die UNIQA Österreich Versicherungen AG eingebracht. Die Salzburger Landes-Versicherung AG wird damit zur 100-prozentigen Tochtergesellschaft von UNIQA Österreich Versicherungen AG.
Die UNIQA Österreich Versicherungen AG wird gemeinsam mit ihrer Tochter Salzburger Landes-Versicherung AG über 9 Landesdirektionen und 320 Kundenservice-Center (Versicherer vor Ort) verfügen und bereits bei ihrem Start mehr als 2,4 Millionen Kunden in Österreich betreuen. Der Vorstand von UNIQA Österreich Versicherungen AG setzt sich unverändert folgendermaßen zusammen: Hartwig Löger (Vorstandsvorsitzender; Vertriebsmanagement), Silvia Harfmann (Prozessmanagement), Peter Eichler (Fachmanagement Personenversicherung), Robert Wasner (Fachmanagement Sachversicherung).
Die Raiffeisen Versicherung, mit Klaus Pekarek als Vorstandsvorsitzendem, bleibt unverändert eine 100-Prozent-Tochter von UNIQA Versicherungen AG und ist eine Schwestergesellschaft von UNIQA Österreich Versicherungen AG. Sie richtet sich konsequent an den Bedürfnissen der Raiffeisenbanken und ihrer Kunden in Österreich aus.
Die FINANCE LIFE Lebensversicherung AG wird als 50:50 Tochter von UNIQA Österreich Versicherungen AG und Raiffeisen Versicherung AG wie bisher fonds- und indexgebundene Lebensversicherungen für die Vertriebswege von UNIQA Österreich und Raiffeisen Versicherung anbieten.
Vorbehalt bei Zukunftsaussagen: Diese Mitteilung enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der UNIQA Group beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller uns zum aktuellen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine Gewähr kann für diese Angaben daher nicht übernommen werden.

Ergo: Verbraucherunfreundliche Produkte gestoppt


Die Insassenunfallversicherung und die Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr (UBR) werden vom Ergo-Konzern nicht mehr angeboten. Damit nimmt der Düsseldorfer Versicherer zwei Produkte vom Markt, die immer wieder von Verbraucherschützern kritisiert wurden. So ist die Insassenunfallversicherung seit einigen Jahren eigentlich überflüssig. Verletzte Insassen werden nämlich bei selbstverschuldeten Unfällen von der Kfz-Haftpflichtversicherung des Fahrzeuges erfasst. 

Daher ist es nur konsequent, dass die Ergo künftig auf eine Fahrerunfallversicherung setzt. Das Produkt deckt tatsächlich eine Lücke, denn der Fahrer ist bei einem selbstverschuldeten Unfall für seine Personenschäden nicht abgesichert. Eine Insassenunfallversicherung wirkt hingegen lediglich als Zusatzschutz, weil sie als Summenversicherung nicht auf andere Leistungen angerechnet wird. Als Ausschnittsdeckung - gezahlt werden nur Invaliditätsschäden, die beim Gebrauch eines Kfz entstehen - ist diese Police seit Jahren ein lukratives Geschäft für die Assekuranz. Die Schadenquote liegt laut Branchenangaben unter 20 Prozent. 2011 erlösten 90 Anbieter mit dem problematischen Produkt immerhin vor Kosten noch einen Gewinn von 84,6 Millionen Euro. 


Sparvorgang von Risikoschutz trennen Als viel zu teuer und intransparent wird auch die UBR seit Jahren von Verbraucherschützern kritisiert. Bei der UBR handelt es sich um eine Kombination aus einer Unfall- und Kapitallebensversicherung. Die eingezahlten Beiträge werden nach Ablauf des Vertrages in voller Höhe zurückerstattet. Laut Ergo waren die Bedenken der Verbraucherschützer mit ausschlaggebend dafür, das Produkt einzustellen. "Der reine Unfallschutz bietet eine größere Flexibilität als die UBR, bedingt durch ihre lange Laufzeit." Zudem würden sich die Kunden verständliche und klare Produkte wünschen. 

Wie wenig die Kunden eine UBR verstehen, zeigte der Vertriebsskandal, der im vorigen Jahr aufgedeckt wurde. Danach hatte der Ergo-Konzern zeitweilig aus dem Rückkaufswert von beitragsfreigestellt Lebensversicherung eine UBR mit Einmalzahlung verkauft. Für die Kunden in aller Regel ein schlechtes Geschäft. Darüber wurden sie aber nicht ausreichend aufgeklärt. Daher hatte die Ergo nach dem die Vorwürfe bekannt wurden, 2011 insgesamt 5.000 betroffene Kunden angeschrieben und eine Rückabwicklung angeboten. Überraschenderweise wurde Angebot wurde gerade man von 23 Kunden oder 0,46 Prozent angenommen. Das ist ein deutliches Indiz dafür, dass die Umdeckung von den meisten wohl nicht verstanden wurde. Künftig will die Ergo auf einen Unfallschutz setzen, der in jeder Lebensphase angepasst werden. Er bietet zudem Assistenzleistungen, wie ein Nachsorgeprogramm für Schwerstverletzte.


Verbraucherfreundlich umdecken Der Ergo-Ausstieg ist für Vermittler ein gutes Argument gegen beide Versicherungsarten. Es dürfte allein bei der Insassenunfallversicherungen noch einige Millionen Kunden geben, die besser auf eine Fahrerunfallversicherung oder die mittlerweile schon von rund 30 Unternehmen angeboten Fahrer-Schutz-Versicherung (VSV) umsteigen sollten. Die VSV wirkt wir ein Vollkaskoschutz für Personen, indem sie einen Haftpflichtschutz für den Fahrer simuliert. Sie ist aber - aus Kundenbindungsgründen - nur in Kombination mit der Autoversicherung erhältlich. Auch die UBR-Policen sollten möglichst in normale Unfallversicherungen umgewandelt werden. Wichtig ist dann, dass gerade für ältere Personen die unfallbedingte Mitwirkungsschwelle von Krankheiten oder Gebrechen möglichst hoch liegt. Am Markt sind etwa bei der VHV oder Gegenseitigkeit bereits 50 Prozent möglich. Der frei werdende Sparanteil kann besser investiert werden. Etwa in eine Pflegevorsorge.

Ab 1. Januar 2013: Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz


Ab dem kommenden Jahr gilt das sogenannte Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz, das sowohl für Pflegebedürftige selbst als auch für ihre Angehörigen eine Neuerungen mit sich bringt. Die Stiftung Warentest hat in einer aktuellen Mitteilung alle wichtigen Neuerungen zusammengefasst.
Viele Betroffene warten lange auf eine Einstufung in die Pflegestufe, dies soll sich jetzt ändern. So ist die Pflegeversicherung zukünftig verpflichtet, innerhalb von maximal fünf Wochen über die Pflegebedürftigkeit eines Versicherten zu entscheiden. Dauert die Entscheidung länger, erhält der Pflegebedürftige für jeden Tag Verzögerung 10 Euro.
Außerdem wird die Pflegeversicherung zukünftig nicht nur die Grundpflege und die hauswirtschaftliche Versorgung für Pflegebedürftige bezahlen, sondern auch zusätzliche Leistungen der häuslichen Betreuung. Hierzu gehört z.B. Hilfe beim Spazierengehen oder Vorlesen. Pflegebedürftige, die an Demenz erkrankz sind, erhalten grundsätzlich etwas höhere Leistungen. In Pflegestufe I entspricht dies z.B. 70 Euro mehr Pflegegeld monatlich. Pflegebedürftige, die in selbstorganisierten Wohngemeinschaften leben, werden zukünftig einen Gründungszuschuss erhalten. Außerdem zahlt die Pflegeversicherung ihnen eine Pauschale von 200 Euro pro Monat, mit der sie eine Fachkraft bezahlen können, die sie bei der Organisation unterstützt.
Angehörige, die ihre kranken Verwandten pflegen, erhalten zukünftig auch dann das Pflegegeld weiter, wenn sie die Pflegebedürftigen in Kurzzeitpflege geben. Die Zahlung wird bis zu vier Wochen pro Jahr fortgesetzt.
Insgesamt erhalten Pflegebedürftige und Pflegende also mehr Leistungen, doch auch der Beitragssatz für gesetzlich Versicherte steigt an: Ab 2013 müssen Versicherte statt bisher 1,95% ihres Monatsbruttoeinkommens nun 2,05% Pflegeversicherungsbeitrag bezahlen. Kinderlose Versicherte zahlen ab dem Stichtag 2,3% statt wie bislang 2,3%. Um die Pflegekassen zu entlasten, will die Bundesregierung die private Pflegevorsorge unterstützen. Deshalb erhält jeder, der eine private Pflegetagegeldversicherung abschließt, eine staatliche Zulage in Höhe von 5 Euro monatlich.

Folgekosten des Immobilienerwerbs nicht unterschätzen


Die meisten Bauherren und Immobilienkäufer setzen bei der Immobilienfinanzierung vergleichsweise viel Eigenkapital ein. Damit ist nicht gemeint, dass sie hohe Beträge einsetzen. Vielmehr ist die Verhältnismäßigkeit gemeint: Von den Ersparnissen bleibt kaum Geld über, das als finanzielle Reserve dient.

Dabei ist solch eine Reserve ungemein wichtig: Sowohl Bauvorhaben als auch Immobilienkauf ziehen oftmals unerwartete Kosten nach sich. Infolge kann die Haushaltskasse stark belastet werden. Teilweise genügen die Rücklagen nicht, wodurch es zwangsläufig zu einem Finanzproblem kommt. Dieses Problem wird meist mit der Aufnahme eines Kredits gelöst, was jedoch nicht gerade die beste Lösung ist. Nicht selten ziehen entsprechende Kredite hohe Zinskosten nach sich.
Besser ist es, eine größere Rücklage zu bilden bzw. die Folgekosten des Immobilienerwerbs besser einzuschätzen. Es genügt nicht, lediglich den Kaufpreis und die typischen Nebenkosten zu berücksichtigen. Wer in eine andere Immobilie zieht, stößt dort meist nach kurzer Zeit auf Mängel, die behoben werden sollen – zumindest bei Bestandsobjekten. Bauherren entdecken wiederum andere Dinge, die Kosten verursachen.
Auch den Kauf neuer Möbel oder eine Renovierung sollte man finanziell nicht unterschätzen. Mit Leichtigkeit können die Kosten ein Vielfaches dessen betragen, mit dem man zuerst gerechnet hatte. Dementsprechend ist es möglich, dass die Haushaltskasse enorm unter Druck gesetzt wird.
Damit es nicht soweit kommt, sollten sich angehende Immobilieneigentümer sehr genau mit dieser Thematik auseinandersetzen bzw. sich Gedanken darüber machen, welche Kosten entstehen können und wie hoch diese tatsächlich ausfallen. Diese Arbeit mag zwar mühselig erscheinen und einigen Leuten unnötig erscheinen, doch am Ende trägt sie dazu bei, das Projekt Eigenheimerwerb abzusichern und unnötige Kosten zu vermeiden.

Riester-Sparer steigen zunehmend häufiger aus


Die private Altersvorsorge ist in den vergangenen Jahren eines der großen Themen in der Finanzbranche gewesen. Zahlreiche Unternehmen konnten von diesem Trend profitieren, indem sie Vorsorgeprodukte unter das Volk gebracht haben. Ganz besonders Finanzlösungen, die an eine Riester-Förderung gekoppelt sind, verkauften sich außerordentlich gut.

Bei den Bürgern kam das Riester-Konzept auch außerordentlich gut an. Die Grundidee, nämlich für das Alter zu sparen und gleichzeitig einen Zuschuss zu halten, hat viele Leute überzeugt. Doch allmählich ändert sich die Situation. Aufgrund der gesunkenen Marktzinsen stellen sich zunehmend mehr Riester-Sparer die Frage, ob es überhaupt noch sinnvoll ist, in die Policen einzuzahlen. In Anbetracht der extrem niedrigen Zinsen kommen leicht Zweifel auf.
Diese Zweifel scheinen es in sich zu haben. Aus Versicherungskreisen ist zu hören, dass zunehmend mehr Personen damit aufhören, ihre privaten Rentenversicherungen zu besparen. Anstatt in die Versicherungen einzuzahlen, verwenden sie das Geld für andere Zwecke. Die Begründung für dieses Verhalten ist meistens dasselbe: Die Sparer wünschen sich eine höhere Rendite.
Eine Lösung konnten die Finanzdienstleister für dieses Problem bislang nicht finden. Zumal es sich um ein grundlegendes Problem handelt. Aufgrund der Lage an den internationalen Finanzmärkten sind die Zinsen in den Keller gerutscht – und im Hinblick auf die Wirtschaft scheint sich auch nicht so schnell etwas an der aktuellen Situation zu ändern. Voraussichtlich wird es noch viele Jahre dauern, bis die Zinsen wieder anziehen.
Allerdings rechtfertigt dieser Ausblick einen Ausstieg aus Riester-Policen nur bedingt. Eines der größten Probleme besteht darin, dass es kaum Alternativen gibt. Zwar gibt es Anlageformen, die mehr Rendite versprechen, allerdings liegen die Risiken dann wesentlich höher und außerdem sind keine Zuschüsse erhältlich. Da bleibt als Alternative im Prinzip nur noch das Eigenheim, denn Baufinanzierungskunden profitieren von den aktuellen Niedrigzinsen.

Interessantes: Auch Imker sollten eine Haftpflichtversicherung haben


Schon mehrfach haben wir im Blog darauf aufmerksam gemacht, wie enorm wichtig es ist, dass man als Privatperson über den Schutz einer Haftpflichtversicherung verfügt. Die private Haftpflichtversicherung ist von hoher Bedeutung, denn letztlich deckt sie Risiken ab, deren Eintrittswahrscheinlichkeit zwar eher gering ist – doch wenn es zum Schadensfall kommt, braucht man den Schutz, weil sonst der finanzielle Ruin droht.

Es gibt verschiedene Aktivitäten, die das Vorhandensein eines Versicherungsschutzes zusätzlich unterstreichen. Dies gilt unter anderem auch für Imker. Zwar ist nur ein äußerst kleiner Teil der Bevölkerung in diesem Segment tätig bzw. üben nur wenige Bürger dieses Hobby aus, aber deshalb kann noch lange nicht auf einen Versicherungsschutz verzichtet werden.
Wer als Imker tätig ist, sollte unbedingt auf einen Haftpflichtschutz blicken können. Schließlich ist man für Tiere verantwortlich – und zwar für Tiere, deren Verhaltensweise man nur relativ schlecht beeinflussen kann. Es kann durchaus vorkommen, dass sich ein Bienenschwarm auf Reisen begibt und unterwegs einen erheblichen Schaden anrichtet. Sollte der Schwarm einem Imker zugeordnet werden können, wird es unter Umständen richtig teuer.
Da ist es besser, kein Risiko einzugehen und bewusst auf einen Versicherungsschutz zu setzen. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten. Vereinzelt besteht die Möglichkeit, eine Abdeckung über die private Rechtsschutzversicherung zu erlangen. Des Weiteren ist es möglich, Mitglied bei einem Imkerverein zu werden. Dort können Imker ihre einzelnen Bienenstöcke versichern und von einem umfassenden Versicherungsschutz profitieren.
Generell lässt sich sagen, dass es meist sogar besser ist, auf die Versicherung des Vereins zu setzen. So ist man nicht einfach nur abgesichert, sondern man hat außerdem einen Verein oder sogar Verband im Rücken, der bei Fragen oder ernsthaften Angelegenheiten gute Unterstützung leistet.