Potentielle Kreditnehmer mit einem negativen Schufa-Eintrag hatten früher praktisch kaum eine Chance auf einen herkömmlichen Kredit und mussten sich daher nach Alternativen umsehen. Als Finanzierungen kamen so oftmals Kredite ohne Schufa oder Auslandskredite in Frage, da hierbei auf eine Schufa-Auskunft verzichtet wird. Mittlerweile hat sich das Kreditgeschäft in Deutschland allerdings geändert und ein negativer Schufa-Eintrag wird von vielen Banken nicht mehr als so schwerwiegend betrachtet.
Negativer Schufa-Eintrag ist kein KO-Kriterium mehr
Wie „finanzwirtschafter.de“ berichtet, galt ein negativer Schufa-Eintrag noch vor einigen Jahren bei vielen Banken ein KO-Kriterium. Verbraucher mit einer solchen Schufa-Auskunft erhielten keine Kredite und hatten zudem mitunter Probleme, ein Girokonto zu eröffnen. Heutzutage ist dies nicht mehr der Fall und ein negativer Eintrag in der Schufa bedeutet keineswegs, dass man kein Konto eröffnen kann. Laut „finanzwirtschafter.de“ leben etwa sechs Millionen Menschen in Deutschland mit einem negativen Schufa-Eintrag. Durch das Umdenken der Banken haben die Betroffenen immer weniger mit Problemen bei der Eröffnung eines Girokontos zu kämpfen, und können so ohne Weiteres am wirtschaftlichen Leben teilnehmen. Selbst ein kleinerer Kredit ist trotz negativem Schufa-Eintrag unter Umständen drin. Verbraucher mit einem negativen Schufa-Eintrag sollten also nicht automatisch nach einem in der Regel deutlich teureren Kredit ohne Schufa suchen, sondern stattdessen zunächst ihre Bank auf Finanzierungsmöglichkeiten ansprechen.
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