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Mittwoch, 24. Oktober 2012

Günstige Autoversicherung in Österreich – Worauf achten?


Autofahren wird auf Grund der hohen Spritpreise immer teurer. Aus diesem Grund versuchen die Lenkerberechtigten wenigstens bei der Autoversicherung zu sparen und eine günstige Versicherung für ihr Fahrzeug zu finden. Doch oftmals ist dies gar nicht so einfach, da man im Vorfeld verschiedene Kriterien beachten muss. Wer voreilig eine Autoversicherung abschließt muss damit rechnen, dass er eventuell zu viel bezahlt.
Welche Kriterien sind für eine günstige Autoversicherung ausschlaggebend?
Vorweg kommt es natürlich auf das Kraftfahrzeug an, welches versichert wird. Ein Fahrzeug mit einer starken PS-Leistung ist durch die motorbezogene Versicherungssteuer viel teurer als ein Kraftfahrzeug, welches unter 100 PS hat. Auch stellt sich die Frage, in welcher Versicherungsstufe der Zulassungsbesitzer ist. Durchschnittlich beginnt man bei der 9er Stufe, wobei nach einem Jahr (sofern man unfallfrei ist) diese um einen Punkt sinkt. Spätestens wenn man in der 0er Stufe angelangt ist, bezahlt man auch die niedrigste Prämie. Pro Unfall, welcher selbst verschuldet wird, steigt man jedoch um drei Stufen. Auch ist das Alter für die Versicherung entscheidend, denn viele Versicherungsunternehmen berechnen sogenannte Risikobeiträge für Fahrzeuglenker unter 23 Jahren. Vor allem Führerscheinneulinge mit 18 Jahren haben oft teilweise hohe Risikobeiträge zu leisten, da diese statisch gesehen die meisten Unfälle verursachen.
Was ist für die Versicherung ausschlaggebend
Für die Versicherung ist somit die Art des Fahrzeuges wichtig (PS, Alter sowie Treibstoff) wie auch etwaige Extras, welche das Auto beinhaltet und eventuell extra versichert werden müssen (der Wert der Sonderausstattung wird oftmals vom Versicherungsunternehmen selbst berechnet). Auch ist die Kilometerleistung des Fahrzeuges entscheidend, da jemand, welcher 40.000 Kilometer im Jahr fährt weitaus gefährdeter ist einen Unfall zu erleiden als jemand, welche gerade einmal 10.000 Kilometer fährt.
Zudem muss sich der Autofahrer entscheiden, ob er nur eine reine Haftpflichtversicherung benötigt (der Deckungsumfang der Haftpflichtversicherung kann selbst gewählt werden und beginnt bei 5 Millionen Euro bis 15 Euro Millionen Euro) oder auch eine Kaskoversicherung abschließt. Entscheidend ist auch, ob der Lenkerberechtigte eine Insassenversicherung abschließen möchte bzw. sich für den Selbstbehalt entscheidet. In der Regel sind Versicherungen mit einem Selbstbehalt etwas günstiger als Versicherungen, welche keinen Selbstbehalt beinhalten.
Die Prämien im Vergleich – Einsparungen sind immer möglich
Für ein herkömmliches Fahrzeug mit etwa 120 PS ist es möglich in Österreich um jährlich 960 Euro Haftpflicht versichern zu lassen. Der Deckungsumfang beträgt 7 Millionen Euro und die Versicherungsstufe beträgt 9. Günstiger wird es bei weniger PS, weil bei etwa 90 PS beträgt die jährliche Versicherungssumme nur mehr 780 Euro. Bei 60 PS beträgt die Versicherungssumme nur mehr 560 Euro.
Doch im Vergleich der verschiedenen Angebote für die Autoversicherung (als Beispiel dient der 120 PS Bolide) ist es auch möglich, dass eine jährliche Prämie von 1.500 möglich ist. Immer wieder möchten Versicherungen auch mit der Tatsache punkten, dass bei einem Versicherungswechsel Prämienstufen “geschenkt” werden (anstelle der Versicherungsstufe 9 würde man in die Prämienstufe 6 wechseln) oder die ersten drei Monatsprämien gestundet werden. Diese “Geschenke” bedeuten aber nicht, dass die Versicherung in der Regel günstig ist.
Vorteile und Nachteile einer günstigen Autoversicherung
Wer sich mit einer günstigen Autoversicherung zufrieden gibt muss aber damit rechnen, dass eventuell der Service des Versicherungsunternehmens mangelhaft ist. So dauern eventuelle Bearbeitungszeiten länger oder das Unternehmen versucht immer wieder für aufgekommene Schäden nicht zu haften. Auch wenn dies in der Regel nicht geschehen sollte, gibt es immer wieder Versicherungsunternehmen, welche nicht gerne ihren Teil der Abmachung erfüllen.
Hingegen bei einer sehr teuren Versicherung kann man sich sicher sein, dass die Bearbeitung und Erfüllung der Versicherungsleistung ohne größere Probleme vonstattengeht. Ebenfalls versuchen viele günstige Versicherungsunternehmen den Deckungsumfang niedriger zu halten, was bedeutet, dass im Zuge eines Unfalls eventuelle Schäden den Deckungsumfang übersteigen und der Haftpflichtversicherte für die restlichen Kosten privat herhalten muss. Ebenfalls versuchen viele Versicherungen mit hohen Selbstbehalten die monatlichen Prämien zu senken, wobei diese im Schadensfall ein finanzielles Problem darstellen können. Selbstbehalte von bis zu 500 Euro pro Schadensmeldung sind oftmals keine Seltenheit.

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