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Mittwoch, 24. Oktober 2012

EU-Kommission: Versicherungsmakler sollen Provisionen offenlegen


EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier will Versicherungsmakler zwingen, künftig vor Vertragsschluss ihre Provisionen offenzulegen. Die Vermittler sollen unter anderem angeben, für welches Unternehmen sie arbeiten und wie hoch ihre Vermittlungsgebühr ausfällt. Das berichtet die Financial Times Deutschland unter Berufung auf einen bislang unveröffentlichten Entwurf zur Überarbeitung der EU-Finanzvermittlerrichtlinie IMD.
EU-Binnenmarktkommissar Barnier will Versicherungsmakler zu mehr Transparenz zwingen. Foto: EU-Kommission.
EU-Binnenmarktkommissar Barnier will Versicherungsmakler zu mehr Transparenz zwingen. Foto: EU-Kommission.
Die Bekanntgabe der Provisionen sei notwendig, um die Interessenkonflikte zwischen Verkäufer und Kunde abzuschwächen, heißt es in dem Papier. Verbraucher sollen so vor dem Abschluss von Policen geschützt werden, die ihnen von provisionsgetriebenen Maklern aufgedrängt wurden. Zudem sollen die Regelungen für die Vermittlung von Versicherungen innerhalb der EU stärker vereinheitlicht werden. Der Entwurf muss allerdings noch innerhalb der Kommission abgestimmt werden. Letztlich entscheiden das EU-Parlament und die Mitgliedsstaaten über die Umsetzung des Vorschlags.

Zunächst soll die angepasste Richtlinie nur beim Abschluss von Lebensversicherungen gelten - hier fließen in der Regel die höchsten Provisionen. Bei anderen Produkten - wie etwa der privaten Krankenversicherung - müssen die Vermittler während einer dreijährigen Übergangsfrist die Zahlen nur auf Anfrage offenlegen. Danach sieht der Entwurf eine generelle Transparenzpflicht bei allen Versicherungsprodukten vor.

In der Versicherungsbranche regt sich Widerspruch gegen die Novellierung: So beklagt der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute, die Unternehmen würden gezwungen, die Einnahmen von Vertrieblern offenzulegen. Auch der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft lehnt den Vorstoß ab: Die Offenlegung der Provisionen helfe Kunden nicht bei dem Vergleich der Produkte, da unterschiedliche Vertriebswege auch unterschiedlich vergütet würden, sagte Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung. Aufatmen kann die Branche immerhin in einem Punkt: Ursprünglich hatte die EU-Kommission sogar ein generelles Provisionsverbot ins Auge gefasst - dies ist nun jetzt vom Tisch.

Neue Vertriebsstruktur: Ergo streicht 1.350 Jobs


Ergo: Neue Struktur im Vertrieb kostet 1350 Jobs
Der Versicherer Ergo macht Nägel mit Köpfen: Wie bereits im April angekündigt verschlankt der Konzern seinen Vertrieb und streicht bis Anfang 2014 bis zu 1.350 Arbeitsplätze. Das teilte der Düsseldorfer Versicherer am Freitag mit. In den nächsten Monaten will die Geschäftsleitung mit den Betriebsräten über die Pläne verhandeln. Durch den Umbau will Ergo rund 167 Millionen Euro pro Jahr einsparen.
Der Ergo-Vertrieb soll neu strukturiert werden - insgesamt könnten dadurch 1.350 Jobs wegfallen. Foto: Ergo.
Derzeit unterhält die Munich-Re-Tochter fünf verschiedene Vertriebsgesellschaften. Künftig sollen diese in zwei Organisationen unter dem Dach einer Ergo Vertriebsgesellschaft zusammengeführt werden. Die Zahl der regionalen Vertriebsdirektionen wird einem Bericht der Financial Times Deutschland zufolge um 28 auf zukünftig 120 sinken. Insgesamt soll die Restrukturierung zwischen 250 und 300 Millionen Euro kosten.

Wie Ergo mitteilte, soll der Umbau des Vertriebs möglichst sozialverträglich vonstattengehen - geplant sind beispielsweise  Vorruhestandsregelungen und alternative Stellenangebote innerhalb des Konzerns. Die rund 3.700 Mitarbeiter des Strukturvertriebs Ergo Pro sind von den Reformen nicht betroffen. Ergo Pro war unter dem damaligen Namen HMI im Mai 2011 aufgrund einer skandalträchtigen Incentive-Reise nach Budapest aus dem Jahr 2007 in die Kritik geraten. Drei Gründer der Gesellschaft hatten bereits im Dezember 2011 ihren Hut nehmen müssen - von Konzern-Seite wurde jedoch jeglicher Zusammenhang mit dem Skandaltrip dementiert.

Bereits Mitte April dieses Jahres hatte Ergo Veränderungen innerhalb der Vertriebsstruktur angekündigt. Damals hieß es jedoch lediglich, man wolle durch den Umbau den Vertrieb verbessern - konkrete Zahlen wurden nicht genannt. Die mit dem Betriebsrat ausgehandelten Kündigungsschutzvereinbarungen hatte Ergo-Vorstandsvorsitzender Torsten Oletzky bereits Ende 2011 gekündigt. Neben den Marken Ergo und Ergo Direkt gehören auch der Rechtsschutzversicherer D.A.S. und der private Krankenversicherer DKV zu dem Konzern.

Berliner Versicherung stellt sich auf


Rund eine Million Bestand hat die BVAG Berliner Versicherung AG zum 1. Januar 2011 von der Darag Deutsche Versicherungs- und Rückversicherungs-AGübernommen (VersicherungsJournal 5.10.2010). Binnen Jahresfrist stieg das Beitragsaufkommen auf 5,7 Millionen Euro. Für 2012 sind neun Millionen Euro Prämie und für 2013 rund 14 Millionen Euro geplant. Acht Millionen Prämie wurden bis Oktober laut einer Pressemitteilung bereits vereinnahmt.

Anlauf kostet

Vom bereits vollzogenen Ausbau der dezentralen Struktur von Underwritern werden laut eschäftsbericht 2011, der im Internet einsehbar ist, hohe Impulse erwartet.
Die BVAG verkauft bundesweit ausschließlich über Versicherungsmakler und konzentriert sich eigenen Angaben zufolge auf das Firmengeschäft – mittelständische Industrie, Gewerbe einschließlich Bau, Handel und Handwerk sowie Dienstleistungs-Unternehmen.
Im ersten Geschäftsjahr entstand ein Jahresfehlbetrag von 4,9 Millionen Euro. Auch für 2012 und 2013 rechnet der Vorstand im Hinblick auf die geplanten Beitragseinnahmen und Investitionsaufwände mit nochmals negativen Jahresergebnissen.

Tool für Makler

Der Verlust entstand nicht allein aufgrund der typischen Anlaufkosten für die Geschäftsaufnahme, sondern auch im Zusammenhang mit Restrukturierungs-Maßnahmen zum Abbau von Kosten- und Personalüberhängen, die durch Übernahme von Teilen des Personalbestands der DARAG bedingt waren.
Im Fokus der Geschäftstätigkeit stehen nach Unternehmensdarstellung die effektivere Gestaltung der Verarbeitungsprozesse und Arbeitsabläufe mit der Verbesserung der technischen Infrastruktur sowie weitere Investitionen in IT-Cover Geschäftsbericht BVAG 2011Projekte. Der Abschluss und die Produktivsetzung des Projektes „Basys“, ein auf den Maklermarkt zugeschnittenes Anbahnungs- und Angebotstool, nehme eine zentrale Stellung ein.
Einer Pressemitteilung zufolge will sich die BVAG künftig stärker als „Berliner Versicherung“ präsentieren und will dies auch in einem neuen Marktauftritt mit entsprechendem Logo zeigen.

Hohe Kostenbelastung

Die Schadenquote für Geschäftsjahres- und Vorjahresschäden wird für 2011 mit brutto 84,9 Prozent und netto mit 103,8 Prozent angegeben. Bei einer Brutto-Provisionsquote von 22,6 Prozent ergibt sich eine Kostenquote von brutto 83,5 Prozent beziehungsweise netto 139,9 Prozent.
Von den Verwaltungskosten von 5,6 (2,3) Millionen Euro waren 2,9 (1,3) Millionen Euro Personalaufwand. Hier zeigt sich die Kostenbelastung im Rahmen des Personalabbaus. Zum Bilanzstichtag waren 36 (34) Mitarbeiter beschäftigt, davon zehn in Altersteilzeit.
Die Eigenkapitalquote wird mit 66,6 (89,8) Prozent angegeben. Die Anforderungen an die Solvabilität werden erfüllt, wird mitgeteilt. Bei unterjährigem Kapitalbedarf bestehe bis Jahresende eine Einzahlungsverpflichtung von 3,0 Millionen Euro durch die Muttergesellschaft. Zwischenzeitlich wurde die Augur-Gruppe, zu der die Darag gehört, umgebaut. Die BVAG gehört nun unmittelbar zur Augur Financial Holding Vier GmbH & Co. KG.

Beschluss: Beiträge zur gesetzlichen Rente sollen 2013 sinken

Die Bundesregierung will die Beiträge zur Rentenversicherung senken.

Die Bundesregierung hat gestern eine Senkung der Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung ab dem kommenden Jahr beschlossen. Ab dem 1. Januar 2013 wird der Prozentsatz um voraussichtlich 0,6 Prozent auf dann 19 Prozent des monatlichen Bruttolohns herabgesetzt. Dieser Beschluss muss noch den Bundesrat passieren. Hier hat die Opposition jedoch bereits Widerstand angekündigt.
Die Bundesregierung will die Beiträge zur Rentenversicherung senken.
"Weil die Reserven der Rentenkasse gut gefüllt sind, sorgt der gesetzliche Automatismus dafür, dass der erwerbstätigen Generation ab dem 1. Januar mehr vom hart erarbeiteten Einkommen bleibt", begründete Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) Medienberichten zufolge den Schritt. Kommt die Absenkung wie erwartet, werden Arbeitnehmer und Unternehmen um rund sieben bis acht Euro im Monat entlastet.

Das klingt im ersten Moment nicht nach einem Befreiungsschlag für den Geldbeutel. Doch laut von der Leyen summiere sich der Betrag deutschlandweit betrachtet auf etwa 5,4 Milliarden Euro pro Jahr. Die Kritiker des Vorhabens wollen dagegen die Reserven in der Rentenkasse ansparen. Mit den Rücklagen könnten schlechtere Perioden auf dem deutschen Arbeitsmarkt  und damit einher gehende sinkende Rentenbeitragseinnahmen überbrückt werden.

Die endgültige Höhe der Beitragsreduzierung soll Ende Oktober festgelegt werden. Dann liegen die aktuellen Schätzungen zur gesetzlichen Rentenentwicklung vor. Die beschlossene Senkung des Rentenbeitrags ist nur ein Teil des Rentenpakets, das die Bundesarbeitsministerin schnüren möchte. Neben dem umstrittenen Modell der Zuschussrente soll es Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente geben, die Kombirente eingeführt, das „Riestern“ verbraucherfreundlicher gestaltet und Selbstständige verpflichtend im Alter abgesichert werden. 

Die Kfz-Versicherung – Wie Geld gespart werden kann


Am Jahresende bietet sich wieder die Möglichkeit, die Kfz-Versicherung zu wechseln. Daher sind die Versicherungen wieder auf Kundenfang. Um die richtige Versicherung zu finden und Kosten zu sparen, sollte daher genau hingesehen werden, denn meistens werden zu viele Prämien für unnötige Leistungen gezahlt.
Vergleiche, wie beispielsweise auf autobild.de, zeigen deutlich, dass auch Kritierien ausschlaggebend sind, die zunächst nicht bedacht werden.
Die einzige gesetzlich vorgeschriebene Versicherung ist die Kfz-Haftpflichtversicherung. Diese Versicherung soll Schäden ausgleichen, die vom Fahrer eines Fahrzeugs verursacht werden. Die Versicherungsprämie und somit die Zahlungen an den Versicherer richten sich dabei nach vielen unterschiedlichen Angaben. Beispielsweise werden auch die Anzahl der Häufigkeiten von Unfällen oder weitere Fahrer berücksichtigt. Alter und Schadensfreiheitsklasse spielen hierbei ebenfalls eine wesentliche Rolle. Bei solchen Verträgen kann daher gespart werden, wenn verschiedene Kriterien vorliegen. Steht das Fahrzeug in der Garage, mindert dies die Prämie. Zugleich kann auch gespart werden, wenn eine niedrige Kilometerzahl gefahren wird. Hier sollte daher eine möglichst realistische Einschätzung erfolgen. Zugleich kann Geld eingespart werden, wenn nur eine oder zwei Personen als Fahrzeugführer eingetragen sind. Die Angaben sollten dennoch ehrlich gemacht werden, da Unwahrheiten im Schadensfall durchaus auch zu Problemen führen können.
Kaskoversicherungen sind nicht immer notwendig. Die Vollkaskoversicherung ist sehr teuer und sollte daher nur beansprucht werden, wenn das Fahrzeug noch neu ist. Autos verlieren vor allem in den ersten Jahren schnell an Wert. Spätestens nach dem dritten Jahr sollte daher auf die Kaskoversicherung verzichtet werden. Ab diesem Zeitpunkt kann dann eine Teilkaskoversicherung einspringen. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die Prämien nicht die Belastung durch einen Schaden übersteigen. Sind Ersatzteile für das Fahrzeug günstig – wie beispielsweise die Windschutzscheibe – dann kann auf die Versicherung verzichtet werden. Hier lohnt es sich häufig, das Geld einfach anzusparen und bei Bedarf abzurufen.
Häufig vergessen wird auch, dass ein Versicherungsvergleich zu allgemein sein kann. Häufig werden die Prämien auch nach Wohnort und Region eingestuft. Hier können sich gravierende Unterschiede ergeben. In einem Dorf kann die Prämie für ein Fahrzeug wesentlich geringer sein, als in einer Großstadt. Dies ist damit begründet, dass in einer Großstadt mehr Unfälle passieren, als in einem kleinen Dorf, wodurch die Chance in ländlichen Gegenden minimiert wird, dass der Versicherer leisten muss.
In diesem Zusammenhang ergibt sich noch ein Punkt, der berücksichtigt werden muss. In der Regel haben die Versicherungen noch einen finanziellen Spielraum innerhalb der Prämien. Gerade wenn ein Versicherungsvertreter ein Angebot unterbreitet, wird er nicht die niedrigste Prämie ausrechnen, da von der Höhe der Zahlungen auch seine Provision abhängig ist. Vielmehr wird er den Preis möglichst hoch ansetzen. Liegt dem Kunden ein günstigeres Angebot vor, dann hat der Vertreter durchaus noch einen Ermessensspielraum. Dieser kann im Einzelfall bis zu 30 Prozent betragen. Eine gute Vorbereitung der Anfrage sowie Verhandlungsgeschick können daher bares Geld sparen.

Autoversicherungsrechner Österreich – Autoversicherung Rechner


Wenn man auf der Suche nach einer günstigen Autoversicherung für Österreich ist, so ist es sinnvoll, beim Autoversicherung Vergleich einen Rechner zu benutzen.

Der Autoversicherungsrechner wird von mehreren Anbietern angeboten. Durch die hohen Unterschiede, die sich durch die Prämien bei der KFZ Versicherung ergeben, kann man so einiges Geld ersparen.
Neben der Möglichkeit, einen Online Vergleich wie auf durchblicker.at oder versichern24.at durchzuführen gibt es auch die Option, sich durch die Arbeiterkammer helfen zu lassen.

In jedem Fall ist es wichtig, dass Sie mehrere Angebote/Versicherungsrechner miteinander vergleichen, um ein günstiges Angebot für die Versicherung von Ihrem Auto zu erhalten.
Empfehlenswerte Anbieter in Österreich sind zum Beispiel die Zürich Connect, die Allianz 24 und die VAV Versicherung. Je nach Fahrzeug Modell, Sonderaustattung und anderen Details können jedoch auch andere Anbieter gute Versicherungsleistungen zu günstigen Prämien bieten. Ein Vergleich lohnt sich daher in jedem Fall!
Wichtig: Wenn Sie schon länger über eine Fahrzeug Versicherung verfügen, sollten Sie sich auch bei Ihrem Versicherer nach neueren Tarifen/besseren Tarifen erkundigen oder eventuell die Autoversicherung wechseln, um Geld zu sparen!

Günstige Autoversicherung in Österreich – Worauf achten?


Autofahren wird auf Grund der hohen Spritpreise immer teurer. Aus diesem Grund versuchen die Lenkerberechtigten wenigstens bei der Autoversicherung zu sparen und eine günstige Versicherung für ihr Fahrzeug zu finden. Doch oftmals ist dies gar nicht so einfach, da man im Vorfeld verschiedene Kriterien beachten muss. Wer voreilig eine Autoversicherung abschließt muss damit rechnen, dass er eventuell zu viel bezahlt.
Welche Kriterien sind für eine günstige Autoversicherung ausschlaggebend?
Vorweg kommt es natürlich auf das Kraftfahrzeug an, welches versichert wird. Ein Fahrzeug mit einer starken PS-Leistung ist durch die motorbezogene Versicherungssteuer viel teurer als ein Kraftfahrzeug, welches unter 100 PS hat. Auch stellt sich die Frage, in welcher Versicherungsstufe der Zulassungsbesitzer ist. Durchschnittlich beginnt man bei der 9er Stufe, wobei nach einem Jahr (sofern man unfallfrei ist) diese um einen Punkt sinkt. Spätestens wenn man in der 0er Stufe angelangt ist, bezahlt man auch die niedrigste Prämie. Pro Unfall, welcher selbst verschuldet wird, steigt man jedoch um drei Stufen. Auch ist das Alter für die Versicherung entscheidend, denn viele Versicherungsunternehmen berechnen sogenannte Risikobeiträge für Fahrzeuglenker unter 23 Jahren. Vor allem Führerscheinneulinge mit 18 Jahren haben oft teilweise hohe Risikobeiträge zu leisten, da diese statisch gesehen die meisten Unfälle verursachen.
Was ist für die Versicherung ausschlaggebend
Für die Versicherung ist somit die Art des Fahrzeuges wichtig (PS, Alter sowie Treibstoff) wie auch etwaige Extras, welche das Auto beinhaltet und eventuell extra versichert werden müssen (der Wert der Sonderausstattung wird oftmals vom Versicherungsunternehmen selbst berechnet). Auch ist die Kilometerleistung des Fahrzeuges entscheidend, da jemand, welcher 40.000 Kilometer im Jahr fährt weitaus gefährdeter ist einen Unfall zu erleiden als jemand, welche gerade einmal 10.000 Kilometer fährt.
Zudem muss sich der Autofahrer entscheiden, ob er nur eine reine Haftpflichtversicherung benötigt (der Deckungsumfang der Haftpflichtversicherung kann selbst gewählt werden und beginnt bei 5 Millionen Euro bis 15 Euro Millionen Euro) oder auch eine Kaskoversicherung abschließt. Entscheidend ist auch, ob der Lenkerberechtigte eine Insassenversicherung abschließen möchte bzw. sich für den Selbstbehalt entscheidet. In der Regel sind Versicherungen mit einem Selbstbehalt etwas günstiger als Versicherungen, welche keinen Selbstbehalt beinhalten.
Die Prämien im Vergleich – Einsparungen sind immer möglich
Für ein herkömmliches Fahrzeug mit etwa 120 PS ist es möglich in Österreich um jährlich 960 Euro Haftpflicht versichern zu lassen. Der Deckungsumfang beträgt 7 Millionen Euro und die Versicherungsstufe beträgt 9. Günstiger wird es bei weniger PS, weil bei etwa 90 PS beträgt die jährliche Versicherungssumme nur mehr 780 Euro. Bei 60 PS beträgt die Versicherungssumme nur mehr 560 Euro.
Doch im Vergleich der verschiedenen Angebote für die Autoversicherung (als Beispiel dient der 120 PS Bolide) ist es auch möglich, dass eine jährliche Prämie von 1.500 möglich ist. Immer wieder möchten Versicherungen auch mit der Tatsache punkten, dass bei einem Versicherungswechsel Prämienstufen “geschenkt” werden (anstelle der Versicherungsstufe 9 würde man in die Prämienstufe 6 wechseln) oder die ersten drei Monatsprämien gestundet werden. Diese “Geschenke” bedeuten aber nicht, dass die Versicherung in der Regel günstig ist.
Vorteile und Nachteile einer günstigen Autoversicherung
Wer sich mit einer günstigen Autoversicherung zufrieden gibt muss aber damit rechnen, dass eventuell der Service des Versicherungsunternehmens mangelhaft ist. So dauern eventuelle Bearbeitungszeiten länger oder das Unternehmen versucht immer wieder für aufgekommene Schäden nicht zu haften. Auch wenn dies in der Regel nicht geschehen sollte, gibt es immer wieder Versicherungsunternehmen, welche nicht gerne ihren Teil der Abmachung erfüllen.
Hingegen bei einer sehr teuren Versicherung kann man sich sicher sein, dass die Bearbeitung und Erfüllung der Versicherungsleistung ohne größere Probleme vonstattengeht. Ebenfalls versuchen viele günstige Versicherungsunternehmen den Deckungsumfang niedriger zu halten, was bedeutet, dass im Zuge eines Unfalls eventuelle Schäden den Deckungsumfang übersteigen und der Haftpflichtversicherte für die restlichen Kosten privat herhalten muss. Ebenfalls versuchen viele Versicherungen mit hohen Selbstbehalten die monatlichen Prämien zu senken, wobei diese im Schadensfall ein finanzielles Problem darstellen können. Selbstbehalte von bis zu 500 Euro pro Schadensmeldung sind oftmals keine Seltenheit.

Negativer Schufa-Eintrag nicht mehr so schwerwiegend

Potentielle Kreditnehmer mit einem negativen Schufa-Eintrag hatten früher praktisch kaum eine Chance auf einen herkömmlichen Kredit und mussten sich daher nach Alternativen umsehen. Als Finanzierungen kamen so oftmals Kredite ohne Schufa oder Auslandskredite in Frage, da hierbei auf eine Schufa-Auskunft verzichtet wird. Mittlerweile hat sich das Kreditgeschäft in Deutschland allerdings geändert und ein negativer Schufa-Eintrag wird von vielen Banken nicht mehr als so schwerwiegend betrachtet.

Negativer Schufa-Eintrag ist kein KO-Kriterium mehr

Wie „finanzwirtschafter.de“ berichtet, galt ein negativer Schufa-Eintrag noch vor einigen Jahren bei vielen Banken ein KO-Kriterium. Verbraucher mit einer solchen Schufa-Auskunft erhielten keine Kredite und hatten zudem mitunter Probleme, ein Girokonto zu eröffnen. Heutzutage ist dies nicht mehr der Fall und ein negativer Eintrag in der Schufa bedeutet keineswegs, dass man kein Konto eröffnen kann. Laut „finanzwirtschafter.de“ leben etwa sechs Millionen Menschen in Deutschland mit einem negativen Schufa-Eintrag. Durch das Umdenken der Banken haben die Betroffenen immer weniger mit Problemen bei der Eröffnung eines Girokontos zu kämpfen, und können so ohne Weiteres am wirtschaftlichen Leben teilnehmen. Selbst ein kleinerer Kredit ist trotz negativem Schufa-Eintrag unter Umständen drin. Verbraucher mit einem negativen Schufa-Eintrag sollten also nicht automatisch nach einem in der Regel deutlich teureren Kredit ohne Schufa suchen, sondern stattdessen zunächst ihre Bank auf Finanzierungsmöglichkeiten ansprechen.